Lupus
Der Lupus erythematodes (lat. lupus „Wolf“, griech. ἐρυθήμα erythema „Röte“) ist eine systemische Autoimmunerkrankung aus der Gruppe der Kollagenosen. Der Name „Lupus“ – „Wolf“ leitet sich von der Möglichkeit von Verstümmelungen im Gesicht durch Läsionen her, Ärzte früherer Generationen verglichen diese Läsionen mit Wolfsbissen. Heutzutage kommt es dazu dank moderner Behandlungsmöglichkeiten nur noch selten. „Erythematodes“ (engl. erythematosus) – „errötend“ leitet sich von den bei dieser Krankheit häufig (bei 71 % der Patienten) vorkommenden Rötungen her.
Schätzungen zufolge leiden in Deutschland etwa 40.000 Menschen, vor allem junge Frauen im gebärfähigen Alter, an Lupus erythematodes, während die Krankheit in den USA häufiger ist.